Lionsclub Wermelskirchen -Wipperfürth
Jum2012

Jumelage 2012 in Arras von 2.-3. Juni 2012

       Auf dem Paradeplatz der Zitadelle in Arras                mit unseren Freunden vom Lionsclub Arras en Artois

Foto: Arnolf Schulte

Jumelage-Fahrt nach Arras am 02. + 03. Juni 2012


Es begann in Frühjahr 1965. Da fuhren 3 Mitglieder des Lionsclubs Wermelskirchen-Wipperfürth, zu derm auch Hückeswagen und Radevormwald gehören, durch die Vermittlung von Lions International nach Arras in Frankreich und trafen dort auf Mitglieder des Lionsclubs Arras en Artois. Der Empfang durch den französischen Club im Hotel de l'Univers in Arras war überaus herzlich..

Im Juli 1965 erfolgte der Gegenbesuch mit einem Privatflugzeug, womit die Lions aus Arras zweifellos ihren Wagemut unter Beweis gestellt hatten. Statt zugelassener vier Personen entstiegen fünf der Maschine auf dem kleinen Flugplatz in Wipperfürth. Nach einer Teilnahme am Clubabend und einem ersten Gespräch über die beabsichtigte Partnerschaft erfolgte am nächsten Tag der Rückflug bei sehr schlechtem Wetter. Man hatte lange auf die Starterlaubnis warten müssen.

Aus diesen Anfängen entwickelte sich die Jumelage beider Clubs, die bis heute andauert. Jedes Jahr treffen sich die Clubfreunde, in einem Jahr in Arras, im anderen Jahr im Bergischen, manchmal auch an anderen interessanten Orten.

In diesem Jahr war das Treffen wieder in Arras. Am vergangenen Samstag früh um 7 Uhr fuhren 29 Lionsfreunde des hiesigen Clubs nach Arras. Mittags wurden sie dort von den französischen Freunden empfangen. Nach einem Imbiss im Familienkreis wurde nachmittags die Zitadelle von Arras besichtigt. Dieses riesengroße Gelände wurde früher vom Militär verwendet, nun gibt es ein Projekt zur zivilen Nutzung der unterschiedlichen Gebäude.

Das Abendessen fand in der Zitadelle statt, der gemütliche Abend wurde durch Musik und Tanz sehr angenehm gestaltet.

Nach dem Frühstück in den verschiedenen Familien wurde eine Ausstellung im Museum „DES BEAUX-ARTS“ besucht. Dort läuft zur Zeit eine Ausstellung mit Kutschen aus der Zeit des französischen Sonnenkönigs. Aus Tragestühlen für eine Person, transportiert von zwei Menschen, später von 2 Pferden, entwickelte sich eine hochinteressante Kutschentechnik. Eine gemäldeverzierte Taufkutsche war zu sehen, die von 8 Pferden gezogene Krönungskutsche und auch die mit schwarzen Zierrat ausgestattete Beerdigungskutsche. Ein eindrucksvoller Beweis von Prunk und Pomp der französischen Monarchie.

Nach dem Mittagslunch wurde die Rückfahrt angetreten, am Sonntag gegen 20 Uhr waren wieder alle wohlbehalten in Wermelskirchen zurück.

Weitere Fotos

Bericht Bergische Morgenpost vom 09.06.2012

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